Strassenlauf

31. Budapest Maraton 2016

Geschrieben von Thomas Delling.

09.10.2016 9.30 Uhr 42,195 km 45 Hm+ 45 Hm-

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Wenn der Geburtstag auf ein Wochenende fällt, ist es nicht allzu außergewöhnlich, diesen mit einem Marathonlauf zu begehen - natürlich ohne Zeitdruck und mit jeder Menge Zusatzarbeit für die Augen in einer, von uns läuferisch noch nicht "eroberten" Stadt. Lange lag für Utes Ehrentag der München-Marathon im Fokus unser Vorbereitungen, ehe (wieder einmal) der Burgstädter Laufverein uns beiden hilfreich unter die Arme griff und die Aufmerksamkeit auf den Zweiundvierziger in Budapest lenkte.

Zusammen mit Sven, Frank und Carsten geht es für dieses Marathon-Wochenende am Sonnabend frühmorgens mit dem Wagen nach Berlin-Schönefeld und nach eineinviertel Stunde in der Luft (mit "easyJet") ist der Ferenc-Liszt-Flughafen (oder "Budapest Liszt Ferenc Nemzetközi Repülötér", wie der Ungar zu sagen pflegt) erreicht. Dieser liegt etwas außerhalb im XVIII. Bezirk der ungarischen Hauptstadt, in Pestszentlörine-Pestszentimre, dem früheren Sankt Lorenz-Sankt Emmrich. Dort wartet schon Pityu, der im richtigen Leben István heißt, auf uns. Er ist ein Bekannter von Frank und wird uns als fachkundiger Reiseleiter (ungarisch "futár") zur Seite stehen. Da sich die Magyaren stets sehr gastfreundlich geben, kommt auch keiner unserer kleinen Reisegruppe um den Begrüßungs-Palinka herum, welcher vor der Abfahrt mit dem Zubringerbus Richtung Stadtinneres ausgeteilt wird. In Köbánya-Kispest (das sind die Bezirke X und XIX, ehemals "Steinbruch" und "Klein-Pest") endet unsere etwas holprige Busfahrt und wir steigen in die "blaue" Metró um. Nun hat ja Budapest mit der 1896 eröffneten und damit zweitältesten U-Bahn der Welt eine lange Tradition in Sachen unterirdisches Schienennetz, was sich immer noch in den über 40 Jahre alten Waggons sowjetischer Herkunft standesgemäß widerspiegelt. Da diese bis 90 km/h schnell sind, ist unser Zielbahnhof "Corvin-negyed", in Jósefváros (Josefstadt), auch schnell erreicht. Hier im VIII. Stadtbezirk hatte vor 60 Jahren der ungarische Volksaufstand am 23. Oktober 1956 seinen Anfang genommen und hier tobten auch die schwersten Kämpfe - Einschüsse in den Häuserfasaden zeugen heute noch davon. Gegenüber unserer Herberge, dem Drei-Sterne-Hotel "Bo18", erinnert eine Gedenktafel an die blutige Niederschlagung dieses Volksbegehrens.

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Futár Pityu: zur Begrüßung kreist die Flasche Palinka und die Metrofahrt hat er auch schon gebucht!

Nach dem schnellen Abwerfen der Sachen im Hotelzimmer, sind wir wieder mit Pityu in der Stadt unterwegs. Dabei müssen wir uns vordergründig um die Startunterlagen für Sonntag kümmern. Mit Straßenbahn und Metró fahren wir deshalb zuerst zum Heldenplatz (Hösök tere), in dessen Nähe sich das Epizentrum des "Budapest maraton fesztivál" befindet. Ein paar Läufe über kürzere Distanzen finden hier schon statt, wobei sich manch' einer über 2,7 Kilometer gerade noch so ins Ziel "rettet", wie ich aber niemals einen Marathon beenden möchte. Mit Ute habe ich mich zwar für die Wohlfühlvariante (Laufen-Gucken-Fotografieren) entschieden, ein Marathon wird allerdings erst am Ende abgerechnet und da kann es dann schon mal ungewollt zu solch ästhetisch "unschönen" Szenen mit regelrecht erzwungenem Zieleinlauf kommen. Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, hat jeder Veranstalter großer Marathonläufe die sog. Pasta-Party am Vortag in sein Programm aufgenommen. Mit Nudeln, Bier (alternativ Wasser) und Waffeln werden deshalb die schon randvollen Speicher sicherheitshalber noch mit Reserven an den Seiten bedacht und so der Rettungsring-Effekt rund um die Hüften zusätzlich verstärkt. Allerdings ist auch Pityus Stadtführung noch nicht beendet und so brechen wir kurz darauf Richtung Buda (zur anderen Donauseite) auf.

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Heldenplatz: Millennium-Denkmal und Kolonnade
Parlament

Die 1896 erbaute Burg Vajdahunyad (Vajdahunyad vára), welche mehrere ungarische Baustile in sich vereint, das Denkmal an den Volksaufstand von 1956 (1956-os emlékmü) und der Heldenplatz (Hösök tere) mit dem Milleniumdenkmal (Millenníum emlékmü) sowie der angrenzenden Kunsthalle (Mücsarnok) und dem Museum der Bildenden Künste (Szépmüvészeti Múzeum) stehen zu Beginn unserer kleinen Exkursion. Es folgt die Besichtigung der St.-Stephans-Basilika (Szent-István-bazilika), deren weiträmiger Bau bis zu 8.500 Menschen aufnehmen kann, und das Aufsuchen von Budapests ältestem Baum - einer schon stark zugesetzten Robinie, bei der ich allerdings eine Informationstafel zu deren Daten vermisse. Über die Kettenbrücke (Széchenyi lánchíd) gelangen wir dann auf die Budaer Seite und nehmen dort noch das Burgviertel (Várnegyed) mit Fischerbastei (Halászbástya) und Matthiaskirche (Mátyás templon) unter die Lupe. Der Abend klingt dann in einer Kneipe auf Pester Seite stilvoll mit deftiger Kost und der verpflichtenden Kostprobe des legendären ungarischen Magenbitters Unicum aus.

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Noch zwei Stunden bis zum Marathonlauf und zwei Formen der Vorbereitung darauf:
... Anschnitt von Utes Geburtstagskuchen. ... hektisches Errechnen der Zwischenzeiten.

Der Marathonmorgen beginnt für mich sehr zeitig, da ich schon ab 4:30 Uhr mit leichtem Durchfall, den ich nur auf das zu kalte Bier am Vorabend zurückführen kann, das WC blockiere. Bis zum Frühstück gegen 7 Uhr und dem damit verbundenen Geburtstagsständchen für Ute ist aber alles wieder im Lot und so kann getrost wieder auffgefüllt werden: Müesli, Rührei mit Käsewiener im Speckmantel, diverse Keksvariationen und dazu ein Stück von Utes Geburtstagskuchen - damit dürfte alles wieder hebe sein. In der Hotel-Spielecke gehe ich danach mit Ute nochmal flink am Rechenbrett unsere Marschroute für den Lauf durch - Endergebnis: wenigstens unter vier Stunden! Auch wenn unsere Startblockeinteilung eine wesentlich schnellere Zielzeit voraussetzt (was bei der Anmeldung so festgelegt wurde), ist dies doch das Mindeste, was wir aufs Papier bringen müßten, auch ohne Training. Nun gibt es aber zwei Marken, welche uns vom Budapest-Marathon überliefert wurden - einmal "unerreichbar" und einmal "Pflicht". Bernd Moormanns erzielte 2:30 Stunden von vor vielen Jahren oder Jens Mendes 3:24 bei seinem ersten Marathon dürfen uns dabei allerdings nicht aus der Ruhe bringen, das Zeitlimit von 5:30 Stunden wollen wir aber auch nicht ausreizen, da in dieser Zeitzone ein Bus von hinten das Feld aufrollt und alle Bummelanten einsammelt.

Während sich die Straßenbahnfahrt Richtung Oktogon noch recht erträglich gestaltet, wird es in der Metró dann schon etwas kuschliger. Nachdem die erste (schon übervoll ankommende) Bahn nun noch restlos vollgestopft wurde, sind wir erst beim zweiten Gang mit an der Reihe - umfallen unmöglich, auskühlen ebenfalls. Am Stadtwäldchen angekommen bleibt noch genügend Zeit für den obligatorischen Toilettengang. Zeit muß man allerdings auch mitbringen, wenn man sich für eines der verhältnismäßig wenigen Dixis entscheidet. Nachdem die Kleiderbeutel abgegeben sind, trennen sich nun unsere Wege: Carsten geht im Startblock 2 ganz vor, während Ute und ich in dessen hinteren Teil Platz nehmen. Frank und Sven gehen von Startblock 4 aus auf die Reise. Das Herunterzählen erfolgt synchron ungarisch und englisch und nach einer Minute Bruttozeit überqueren wir die Startlinie.

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Ute in Feierlaune - aber erst wird gelaufen! Konstante 11 km/h ergeben im Ziel 3:49:57 h.

Der Heldenplatz wird nun unter großem Applaus umrundet und auf der Andrássy út geht es die nächsten zwei Kilometer schnurgerade durch den VI. Stadtbezirk Theresienstadt (Terézvaros), vorbei am achteckigen Platz Oktogon, dem Haus des Terrors (Terror Háza) und der Ungarischen Staatsoper (Magyar Állami Operaház). Danach folgt eine der vielen Wenden und wir passieren wenig später die Rückseite der St.-Stephans-Basilika, welche wir ein paar Bögen später durch eine Sichtschneise durch die Häuserfronten noch einmal von vorn erblicken. Eine halbe Runde um den István-Széchenyi-Platz (Széchenyi István tér) und wir erreichen über die Kettenbrücke das andere Donauufer. Dort wird nun der südwestliche Teil des Burgviertels umrundet und durch den Burgtunnel wieder zum Ausgangspunkt auf Budaer Seite, dem Adám-Clark-Platz (Clark Adám tér) geführt. Dabei gibt uns eine Militärkapelle den Takt vor und wenig später verweist eine Geschwindigkeitsanzeige am Straßenrand mit ihren 11 km/h auf ein exaktes Renntempo. Ab dem Kreisverkehr folgen sieben Kilometer durch Wasserstadt (Víziváros), Aigen (Felhévíz), Neustift (Úljak) bis Alt-Ofen (Óbuda) flußaufwärts. Auch wenn auf diesem Streckenabschnitt die ganz großen Sehenswürdigkeiten fehlen, hat man doch mit dem musikalischen Rahmenprogramm so seine Freude. Ob nun mit Dudelsack oder Trommel, die Musikanten beherrschen ihr Handwerk! Den Zehner haben wir nach 54 Minuten hinter uns und liegen damit auch zeitlich im Soll. Ab Kilometer 15 verläuft der Kurs für die nächsten zehn Kilometer in direkter Ufernähe der Donau mit herrlichem Blick auf die Altbudaer Insel (Óbudai-sziget), die Margareteninsel (Margit-sziget) und das Parlamentsgebäude (Országház) auf der gegenüberliegenden Seite des Flußes.

Der Halbmarathonbogen wird nach 1:53 Stunden von uns passiert, aber bei Ute ist seit längerer Zeit ein Toilettenbesuch fällig. Dieser kann jedoch erst auf einem freiwerdenden Dixi bei Kilometer 22,2 noch rechtzeitig getätigt werden. Später werden wir dann nämlich auch Zeuge, wenn so etwas nach hinten los geht - das sieht nicht nur "beschissen" aus, nein, es riecht auch so. Mittlerweile sind wir südlich der Elisabethbrücke (Erzsébet híd) im Stadtbezirk Raitzenstadt (Tabán) unterwegs. Unterhalb des Gellértberges (Gellért-hegy) mit der Freiheitsstatue (Szabadszág szobor) gelangen wir zur Freiheitsbrücke (Szabadszág híd), über die schon fleißig Marathonis Richtung Pest laufen. Wir haben jedoch noch eine insgesamt sieben Kilometer lange Wendestrecke durch Leutmannosch (Lágymányos) bis Nádorkert zu absolvieren. Auf unserem Rückweg treffen wir dabei, rund zwei Kilometer hinter uns, Sven und Frank in der Gegenspur. Ein kurzes Hallo und je ein Foto von der Gegenpartei und weiter geht es für uns wieder zur Rákóczi-Brücke (Rákóczi híd), der jüngsten, der neun Budapester Donaubrücken. Bevor wir kurz nach Kilometer 30 über die Freiheitsbrücke die Donauseiten wechseln, kommen wir noch an einer Musikbühne vorbei, die just bei unserem Vorbeilaufen ein Geburtstagsständchen (extra für Ute?) spielen.

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 © Sven Kleinert  © Thomas Delling

Eine Wendestrecke im Bezirk Josefstadt (Józsefváros) führt uns nun am Donauufer zur Innenstadt (Belváros), von wo man einen herrlichen Ausblick auf den gegenüberliegenden Burgberg hat. Kurz darauf sind wir für etwas mehr als einen Kilometer wieder auf der Streckenführung von "heute früh" und kommen so ein zweites Mal an der St.-Stephan-Basilika vorbei. Kurz darauf ist in Neu-Leopoldstadt (Újlipótváros) eine kleine Schleife zum Westbahnhof (Budapest Nyugati pályaudvar) eingerichtet. Dort gibt es unter der Ferdinandbrücke (Ferdinánd híd) auch wieder eine der reichlich vorhandenen Verpflegungsstationen. Mittlerweile kosten diese Posten aber auch richtig Zeit, da wir uns doch lieber ein paar Getränke mehr genehmigen und diese besser im Stehen "genießen", als sie beim Laufen zu verschütten. Wir werden trotzdem locker unter vier Stunden bleiben, um unseren Stadtrundgang zu beenden. Ich habe Ute diesmal nicht mit irgendwelchen Zwischenzeiten genervt, da sie ja Geburtstag hat und die Zielzeit heute nicht so zwingend im Vordergrund stehen sollte. Nur beim Halbmarathon hatte ich ihr mittgeteilt, daß wir ungefähr auf Kurs 3:45 liegen, was jedoch durch ihren WC-Besuch kurz darauf gleich wieder hinfällig war. Nun ist es aber nicht mehr weit - nur noch rund sechs Kilometer, die letzten vier davon im Stadtwäldchen. Dort gibt es bei Kilometer 39,2 noch einmal was zur Stärkung und dann doch meine Zielzeitansage von 3:51. Jetzt liegt es an Ute, drei Kilometer haben wir noch, um dies zu beschönigen oder locker zu Ende zu hoppeln. Ute beißt an und die Wasserstelle bei Kilometer 41,2 lassen wir links liegen. Wir biegen auf die Zielgerade und sehen an der Zieluhr, daß es für eine Zeit unter 3:50 reicht. Dazu wird Ute vom Sprecher noch namentlich erwähnt und ihr zum Geburtstag gratuliert, während sie die letzten Meter zum Ziel tänzelt.

Mit Verpflegungsbeutel und Medaille bestückt, treffen wir auf Carsten. Er ist schon eine ganze Weile da und hat unseren Zieleinlauf von der Tribüne aus verfolgt. Er verpaßt mit seiner 2:58er Zeit den imaginären Titel des "Besten Deutschen" um gerademal acht Sekunden. Sven und Frank lassen sich da ebenfalls etwas mehr Zeit - Budapest ist ja auch was fürs Auge! Wir schmelzen nach getaner Arbeit noch etwas auf der Wiese herum, ehe wir uns durch den Trubel zum Heldenplatz drängen. Der Heimweg erfolgt zumindest bis Oktogon zu Fuß, wegen der besseren Regeneration im Gebälk zumal auch der Metró-Eingang hoffnungslos mit Menschenmassen verstopft ist. Unterbrochen wird unser kleiner Spaziergang nur durch einen rund zwanzigminütigen Regen- und Hagelschauer, bei dem wir Schutz unter einer riesigen Platane suchen. Der Abend hat dann auch noch etwas Kulturprogramm mit Pityu zu bieten, natürlich mit Essen und Trinken bis zur Füllgrenze (zumindest bei mir!). Der Geburtstag klingt dann beim gemeinsamen Vernichten der vom Hotel in unserem Zimmer hinterlegten Geburtstagsflasche Champagner aus.

Der nächste Tag ist dann schon wieder der Heimreise vorbehalten. Nach ausgiebigem Frühstück und einem Rundgang im Stadtbezirk heißt es gegen 11 Uhr, Abfahrt zum Flughafen. Dabei war das Wochenende so intensiv, daß wir unsere (beim Anmelden im Hotel bekommenen) Gutscheine für ein "Begrüßungsgetränk" mit der Bezahlung der Nebenkosten wieder mit abgaben. Es war einfach keine Zeit, sich noch ein Getränk hinter die Binde zu gießen!

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Keine Angst: Utes "Partner" nach dem Lauf hat nichts mit dem Wiener Schnitzel am Abend zu tun!

Fazit: mit einer Anmeldung beim Budapest-Marathon macht man definitiv nichts falsch. Wer schnell unterwegs sein will, dem wird hier eine fast flache Streckenführung (allerdings auch mit einigen Spitzkehren) geboten und wer zum "Sightseeing" unterwegs ist, der kommt auch auf seine Kosten. Die Verpflegung ist mit Traubenzucker, Bananen- und Zitronenstücken, sowie Wasser, Iso, teilweise auch Cola völlig ausreichend. Das Fluidum ist herzlich, freundlich - wie die Ungarn eben sind.

Männer:         3.716 im Ziel
1.    Józsa, Gábor MAC - HUN 1. F4 2:22:36 h
2.    Kovács, Tamás VEDAC - HUN 2. F4 2:23:24 h
3.    Jenkei, Péter Vasas Budapest - HUN 1. F2 2:23:50 h
4.    Szabó, Gábor ELTE SE - HUN 1. S1 2:33:59 h
5.    Balázs, Levente Budaörsi SE - HUN 3. F4 2:35:04 h
6.    Beda, Szabolcs ELTE SE - HUN 1. F5 2:35:48 h
73.    Dr. Voigt, Carsten Burgstädter LV 18. S1 2:58:20 h
1.324.    Delling, Thomas LV Limbach 2000 203. S2 3:49:38 h
2.378.    Kleinert, Sven Burgstädter LV 222. S3 4:14:56 h
3.023.    Kindlein, Frank Burgstädter LV 283. S3 4:35:01 h
Frauen:         1.195 im Ziel
1.    Staicu, Simona Dunakeszi VSE - HUN 1. W3 2:50:28 h
2.    Biróne Molnár, Valéria BEAC - HUN 1. W1 2:57:39 h
3.    Csönge, Helén Kaposvári AC - HUN 1. W2 3:00:36 h
4.    Molnár, Barbara Katalin Margitszigeti AC - HUN 1. N4 3:01:54 h
5.    Tinta, Tamara MVSI - HUN  2. N4 3:03:46 h
6.     Eley, Serena Los Alamos - USA 2, W1 3:03:51 h
195.    Herfurt, Ute LV Limbach 2000 14. W4 3:49:38 h

Bilder von Budapest und dem Budapest-Marathon:

(5 Bilder davon mit © Sven Kleinert bzw. © Frank Kindlein)

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