Waldwiese

Trainingslauf zum Fichtelberg 2011

Geschrieben von Thomas Delling.

13.06.2011 - 6:55 Uhr - 56,60 km / 1.721 Hm+ / 832 Hm-

Pfingstmontag ist (arbeits-)frei, deshalb ist auch genügend Zeit um zum Fichtelberg zu laufen. Dieses Jahr waren wir zu dritt, neben Ute und mir war Björn nach längerer Verletzungspause mal wieder im Laufequipment unterwegs.

Auch beim vierten Lauf zum "Dach Sachsens" wurde die Ideallinie wieder nicht gefunden, was allerdings auch niemanden in unserer "Reisegruppe" störte. So wurden letztendlich Abkürzungen zu Bonusrunden und mancher Weg endete vor einem Weidezaun oder in einem Getreidefeld.

Björn merkte man seinen Trainingsrückstand merklich an und so wählten wir ein für uns alle angenehmes Tempo. Über Harthau, Klaffenbach und Burkhardtsdorf führte uns der Weg zum Tischl, weiter nach Auerbach zur Gifthütte. Dort füllten wir in der Jugendherberge unsere Trinkvorräte wieder auf, außerdem gab es Apfelschorle und Cola aus dem Kühlschrank, darauf hatte der Magen schon so lange gewartet!!

Auf den Spuren von Fichtelbergmarsch und Fichtelbergstaffel querten wir den Geyerschen Wald, am Naturschutzgebiet Hermannsdorfer Wiesen vobei ging es Richtung Jägersruh, vom Brünlaswald nach Scheibenberg.

Zwischen Oberscheibe und Cottabuche verlor sich der Weg in Feldern und auf Wiesen, sodas wir uns mehr oder weniger unsere eigene Strecke zum Fichtelberg bahnten. Ab dem Parkplatz Joachimsthaler Straße war dann unser Ziel auch auf den Wegweisern mit erwähnt, jetzt waren es nur noch 9 Kilometer. Mit einer Laufzeit von unter 7 Stunden "oben" anzukommen verlieh noch einmal verloren geglaubte Kräfte. Fast hätte uns eine am Reitsteig mit einem Roller spektakulär gestürzte Frau dieses Ziel vermiest, aber ihre Verletzungen waren dann doch nicht so schlimm, das ich hätte mein in der Vorwoche beim DRK-Lehrgang erworbenes Ersthelferwissen anwenden müssen.

Nach 6:59:20 h konnten wir auf dem Fichtelbergplateau unsere Pulsuhren stoppen. Während Björn froh war, aufgrund seines Zustandes überhaupt angekommen zu sein, freute sich Ute über die Bewältigung der Gesamtdistanz, da sie im Vorjahr erst am Greifenbach-Stauweiher gestartet war.

Bilder gibt es hier.

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