Waldwiese

12. Elbtal-Weinlauf in Meißen 2015

Geschrieben von Thomas Delling.

10.10.2015 - 9:45 Uhr - 30 km / 400 Hm+ / 400 Hm- (kein Wettkampf)

Kopie_von_DSC01149"Freiwillig 30 km" - wie krank ist das denn?

Der Elbtal-Weinlauf ist einer der härtesten Laufwettbewerbe im mitteldeutschen Raum, denn wo sonst ist für eine eher durchschnittlich profilierte 30-Kilometer-Distanz ein Zeitrahmen von immerhin 7:15 Stunden festgesetzt? Der Hype ist trotz der zu erwartenden Tortur riesengroß - alle 3.000 Startplätze (verteilt auf mehrere Lauf- und Wanderstrecken) waren binnen 15 Minuten nach Anmeldungseröffnung vergriffen. Nach unserem erfolgreichen Debüt 2013 stellen wir uns nun erneut dieser Herausforderung.

Ordentlich angesäuselt erreichten Ute, Jens und ich damals nach 6 Stunden und 55 Minuten die Zielzeitstempelstelle am Festzelt in Meißen. Wir waren überglücklich, den Mythos bezwungen zu haben - nur waren wir eben 20 Minuten zu zeitig im Ziel! Das Lauf- bzw. Sauftraining hatte sich 2013 bezahlt gemacht, da gab es kein Schwächeln in irgendeiner Form! Nur die punktgenaue Einteilung der Weingenußpausen und der Bewegungseinheiten wies Mängel auf.

Während Jens in der Vorbereitung auf seinen Jahreshöhepunkt den Bewegungsapparat maximal schonte und an seinem bewährten Alkoholkonsum-Trainingsplan mit der Ersatzflüssigkeit Bier festhielt, schoben Ute und ich wenigstens ein paar Läufchen ein. Wobei Ute zusätzlich eine gewisse Trinkfestigkeit im Juli beim Chemnitzer Weinfest übte. Leider kam das Erarbeiten eines Planes mit den Durchgangszeiten an den Verpflegungsstellen zur Optimierung der vorhandenen Zeit, aufgrund fehlender Zwischendistanzen, im Vorfeld zu kurz.

Dafür entfiel der gesamte Streß des schnellen Anmeldens und des Buchens einer Transfermöglichkeit zum "genußorientierten Lauferlebnis". Diese Hürden wurden wieder schulbuchmäßig vom Burgstädter Laufverein gemeistert - natürlich ohne zusätzliche "Bearbeitungsgebühr"!

Kopie_von_DSC01084Kopie_von_IMG_20151010_111553Der Weinlauf hat mehr zu bieten, als nur Wein.           SC Riesa - Saufgruppe (ehem. Laufgruppe)

Gegen 6:45 Uhr trifft sich der erste Teil der Busfahrgesellschaft am Burgstädter Bahnhof. Auch wir steigen dort ein um unser bezahltes Fahrgeld im gut geheizten Bus maximal abzusitzen, denn das Chemnitz-Center in Röhrsdorf oder der Oli-Park in Oberlichtenau wären als weitere Zustiegsmöglichkeiten zeitmäßig günstiger gewesen. So bleibt wenigstens mehr Zeit sich während der Anreise schon mal ordentlich "Warmzutrinken" - läge da als Vermutung nahe. Doch dies wäre ein grober Verstoß gegen die Ethik-Charta, welche es dem ambitionierten Weinläufer verbietet, sich die Geschmacksnerven schon vor dem "Wettkampf" sinnlos zu betäuben. Aus-Ruhen ist demzufolge angesagt - Kräfte sammeln für den "großen Tag", an dem man sich keine Schwächen leisten darf.

Unser Zielort Meißen bereitet der Burgstädter Bustruppe einen ungewohnt frostigen Empfang, denn nur 3°C zeigt das Außenthermometer gegen 8:30 Uhr an. Das Anlegen der Sportsachen findet daher auch im Inneren des Fahrzeuges statt. Erst als das Quecksilber bis zur 8 geklettert ist, wagen wir uns an die frische Luft - natürlich im derben, aber überaus robusten Sack-Kostüm.

Mitten auf dem Betriebshof der Verkehrsgesellschaft Meißen wird mittels ohrenbetäubendem Knall der 30-Kilometer-Lauf gestartet. Zuvor konnte man sich noch am Fahrkartenentwerter die Startzeit von "9:45 Uhr" auf seinen Passierschein aufdrucken lassen. Bis 17 Uhr hat man jetzt Zeit die Runde zu beenden, wobei sich hartnäckig Gerüchte halten, daß die Trainingsfleißigsten mittags schon wieder zurück sein werden. Waaaahnsinn! Für den gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehbar!

Kopie_von_IMG-20151010-WA006Kopie_von_IMG_20151010_103103Eine "solide Grundlage" mit fester Nahrung für den (noch) folgenden Weinkonsum.

Auf dem Elberadweg flußaufwärts verlassen wir nun Meißen und nach nicht einmal anderthalb Kilometern gibt es den ersten Halt. Bei der "I. Weinkönigin" wird mit Speckfettbemmen das morgens extra weggelassene Frühstück nachgeholt und mit zwei Becherchen Wein (Bennoschoppen "rose & trocken") schon mal der Dauerbestandteil der heutigen Unternehmung getestet. Und so geht/läuft/steht es munter weiter: kurze Laufpassage - ausgiebige Rast. Kritisch ist dabei nur die sprichwörtliche Durststrecke zwischen "Zuessenhaus" in Kleinzadel und "Zum Roß" in Diesbar. Da gilt es auf 4,5 Kilometern ohne Stärkung durchzukommen. Deshalb ist am "Zuessenhaus" auch so eine Art Hauptversorgungspunkt: Wurstschnitten mit verschiedenem Aufschnitt, Hackepeter, Fisch, Wiener Würstchen und sogar Eier werden angeboten.

Bis zum Schloß Seußlitz bewegen wir uns stets im hinteren Teil der "Genußtrinker-Tour", manchmal betätigen wir uns zusammen mit der fünfköpfigen Langstreckenabteilung des Burgstädter Laufvereins sogar als "Besenläufer". Bis dahin war allerdings alles noch ganz einfach, weil die einzige Steigung im Gefälle der Elbe lag. Jetzt geht es allerdings in die Berge, besser gesagt in die Weinberge. Daher wird am Schloßeingang nochmal ordentlich aufgetankt - "Regent Weißherbst - feinherb" aus der Seußlitzer Weinkellerei Jan Ullrich gibt es dabei für die Kehlen, akustisch begleitet vom "1. Sächsischen Trommlercorps" aus Niederlungwitz.

Der, der Schloßgartenpassage folgende Aufgang zur Heinrichsburg ist nur mit gültiger Startnummer möglich. Jetzt wird es eng, denn wir befinden uns nun zusammen mit den Wanderern der 17-Kilometer-Strecke im direkten Duell um die edlen Rebensäfte. Ein "Müller-Thurgau" aus der Weinkellerei Joachim Lehmann wird am ersten Weinberg-Stand verteilt, man kann ebenfalls alkoholfreies Wasser oder vegane Apfelschorle trinken - es besteht also kein Zwang, sich hier "die Kante geben zu müssen". Die kulturelle Untermalung übernehmen, wie an jeder Verpflegung, die "Bergfinken", welche deutsches Volksliedgut zum Besten geben.

Kopie_von_IMG_20151010_111345Hoch die Tassen!

Das nachfolgende Auf und Ab durch das sächsische Weinbaugebiet wird versüßt mit "Rivaner" (Weinböhlaer Gellertberg) oder "Palais Rose" (Weingut Schloß Proschwitz, Prinz zur Lippe), einem Couvee aus Dornfelder, Regent und Spätburgunder. Meist sind die genaueren Daten zu den Rebensäften in einem aushängenden "Weinpaß" zusammengetragen. Auch "Zitronentee" wird angeboten - über dessen Inhalt und Herkunft hüllt man sich jedoch in Schweigen. Daher verbietet sich unsererseits eine Degustation dieses Limonen-Aufgußes, auch wenn es der gute Südhang-Jahrgang soundso sein sollte.

Zu Beißen gibt es an den Ständen stets genügend, trotzdem haben Kinder eine (illegale?) zusätzliche Verpflegungsstelle kurz hinter Löbsal eingerichtet. Dort werden Salzgebäck und sog. Fruchtgummi feilgeboten. Vielleicht weil am nächsten Rastpunkt, dem "Winzerhof Golk", kein Mittagessen mehr ausgehändigt wird. Laut meinem Erinnerungsvermögen war das vor zwei Jahren anders, da gab es Suppe aus der Gulaschkanone und der Andrang war riesengroß. Der große Auflauf ist trotzdem geblieben, auch wenn es "nur" den hauseigenen handverlesenen "Rießling trocken" gibt.

Kopie_von_DSC01128Kopie_von_DSC01130Hää? Wird an den Elbhängen etwa auch Zitronentee angebaut?

Der Zeitplan kommt daher etwas durcheinander, da sich die Pausenzeit (durch das Fehlen des Mittagsmahls) enorm verkürzt hat. Beim anschließenden Hinabsteigen durch den Weinberg kommt es zwar immer wieder zu Staus, welche jedoch bis Neumühle durch zu schnellen Laufschritt zeitlich wieder neutralisiert werden. Zudem motzt meist das Wandersvolk, wenn wir lässig an ihnen vorbeigleiten. Sie kommentieren unseren Laufschritt "futterneidisch" mit Zwischenrufen wie "... es ist noch genügend da, ihr müßt Euch nicht beeilen!" oder schütteln einfach nur verständnislos den Kopf.

Bevor es den großen Versorgungspunkt in Zadel gibt, passieren wir eine ältere Eiche im Ortskern. Zu ihren Füßen stehen zwei Granittafeln mit ähnlichem Wortlaut. Eine undatierte (höchstwahrscheinlich 2015 verfasste) Aussage "Zur Erinnerung an die vor 25 Jahren erfolgte Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 - Heimatverei Zadel" und eine mir etwas (trotz, und nicht wegen meines erhöhten Alkoholgehaltes) unverständliche Botschaft: "Zur Erinnerung an die vor 25 Jahren erfolgte Einigung Deutschlands - den 4. September 1895 - errichtet K.S. Militär-Verein Zadel, Diera und Umgebung". Dabei erfolgte doch erst am 18. Januar 1871 die offizielle Gründung des Deutschen Reiches (durch den Zusammenschluß des Norddeutschen Bundes und der süddeutschen Großherzogstümer und Königreiche) in Folge des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 und an jenem 4. September 1870 notiert die Geschichte "nur" den Ausruf der "Dritten Französischen Republik" nach der vorangegangenen Niederlage von Sedan. Zeit für eine geschichtliche Aufarbeitung habe ich jedoch jetzt nicht, da es gilt den Anschluß zur Reisegruppe zu halten.

Im "Weingut Prinz zur Lippe" steppt der Bär - wenn er denn den Platz dazu findet! Es ist ein gigantischer Menschenauflauf und die schnelle Besorgung der Weinproben erfordert etwas List, zusätzlich wird hier mit einer Kübisrahmsuppe das (als eingespart geglaubte) Mittagessen nachgeholt. Beim Verlassen des Gutes wird die Startnummer überprüft, damit auch alles seine Ordnung hat. Der nächste Stopp hält zum Proschwitzer "Palais Weiß" auch noch Kuchen in mehreren Variationen bereit und die Früchte des Weinberges sorgen für blaue Zungen.

Trotz ständig steigendem Alkoholgehalt im Blut registriere ich ab dem VP in Rottewitz ein leicht unrundes Laufen. Bekannt ist mir, daß die Sandale des rechten Fußes seit Beginn erfolgreich an der großen Zehe scheuert. Neu ist allerdings die blutige Ferse des benannten Fußes. Durch eine irreparable Zerstörung der Sohlenaufhängung an der Sandaleninnenseite entstand eine Art Unwucht, welche ein zusätzliches Reiben an der Fußrückseite verursachte. Ich hätte also in Knorre (5 Kilometer vor dem Ziel) aufgeben müssen - DNF (Did not finish) im Beamtendeutsch! Mit nur einer intakten Besohlung weitermachen kam nicht in Frage und der rechte Fuß schmerzte schon so genug, also gab es nur eine Möglichkeit: mit dem Krankenwagen zur Fuß-Not-OP und danach Heldenstatus auf der Startnummer vom behandelnden Arzt vermerken lassen! Ich hab' mich dann aber doch für die zweite Möglichkeit entschieden und bin barfuß weitergelaufen. Mein letzter Barfußlauf liegt sicherlich schon ein paar Jährchen zurück, aber es sind ja nur noch fünf Kilometer. Die Bewunderung beim Überholen ist nun natürlich noch größer, als wenn man nur mit Kartoffelsack und Sandalen vorbeischwebt. Anfangs erkläre ich noch den verdutzten Wanderern, daß ich erst seit Knorre so unterwegs bin und zuvor noch festes Schuhwerk nutzte. Mit zunehmender Zeit bin ich jedoch des Erklärens müde und lasse sie in ihrem Glauben, daß sie eben einen der letzten Helden des Kontinents vorbeikommen sahen. 

Kopie_von_DSC01170Kopie_von_IMG-20151011-WA017Der (gestellte) Schnappschuß fürs Familienalbum.       "Flotte Sohle" zur Musik der "Kofferband".

Auf dem "Bocksberg" folgt krönenderweise noch die barfüßige Tanzeinlage zu einem deutschsprachigen Hit (Titel ist mir leider entfallen!) der "Meißner Gartenband" (welche "Welthits und kleine Lieder covern koffern"). Der Parkrundgang auf Schloß Proschwitz schließt sich an - Mannschaftsbild inklusive! Nun geht es langsam dem Ende der Runde zu, nach dem "Müller-Thurgau" vom Weingut Schloß Proschwitz folgt auf dem Aussichtspunkt hoch über Meißen ein "Spätburgunder" vom Weinböhlaer Weinbau Andreas Henke. Wir lassen uns Zeit, für die Aussicht, sog. Gespräche (oer bsser gsacht "Gschprschä") unter L/Säufern und natürlich dem Weingenuß. Es folgt nun nur noch der Stand der "Weingenossenschaft", welcher sich in Zielnähe befindet. Dort ist allerdings, bei unserem Eintreffen, schon Feierabend. Macht nichts, die Geschmacksnerven sind sowieso schon arg überstrapaziert und der Körper nimmt nur noch unter größtem Zwang etwas zu sich!

Kurz vor 17 Uhr, nach sieben Stunden und fast elf Minuten entwerten wir unsere Scheine im Fahrkartenstempler. Dort wird unsere fast zeitgenaue Ankunft mit der Zeitschranke mit dem Aufdruck "17:00 Uhr" belohnt. Alles richtig gemacht - Pausen und Laufgeschwindigkeit optimal aufeinander abgestimmt und keinerlei "Ausfälle" (außer meine Sandale) zu verzeichnen!

Bevor es mit dem Bus zurück in die Heimat geht, wird im Festzelt bis 20 Uhr mit lokalem Bier nachgewaschen. Doch für solche pubertären Kraftmeiereien fehlt mir einfach das dafür nötige Training und so bin ich auf der Heimfahrt auch nur noch "dabei" anstatt "mittendrin"!

Kopie_von_IMG-20151011-WA003Kopie_von_IMG-20151011-WA021Im Blockgelände unschlagbar: die Kangaroos-Sandale - später ging es aber auch ohne Schuhwerk.

Es folgt ein grober Überblick auf die Verteilung der Verpflegungsstände und der "Durststrecken" zwischen den Labestellen (allerdings habe ich stets zu Beginn des VP die Distanz herausgestoppt, daher werden eventuelle Aktivitäten, wie Tanzeinlage* oder Schloßrundgang** dem nächsten Abschnitt mit angerechnet):

Start auf dem VGM-Betriebshof in Meißen - 1,48 km - "Weinstube I. Weinkönigin" in Winkwitz - 1,72 km - Gaststätte Karpfenschänke - 2,19 km - Gasthaus "Zum Zuessenhaus" in Kleinzadel - 4,54 km - "Landgasthof und Hotel Zum Roß" in Diesbar - 2,19 km - Schloß Seußlitz, "Haus des Gastes" in Diesbar-Seußlitz - 1,29 km - Weinberg oberhalb des Hochwasserweges "Böser Bruder" - 950 m - Reiterhof Radewitz - 1,08 km - "Gasthaus Rosengarten" in Diesbar - 690 m - "Jägerheim Löbsal" - 1,60 km - "Winzerhof Golk" - 890 m - "Neumühle" - 1,61 km - "Weingut Prinz zur Lippe" in Zadel - 1,22 km - Weinberg am Wasserbehälter - 2,48 km - Ortseingang Rottewitz - 1,12 km - Knorre - 750 m - Weinberg "Bocksberg" - 110 m* - Schloß Proschwitz (kein VP) - 2,14 km** - VP oberhalb einer Streuobstwiese - 1,47 km - "Sächsische Winzergenossenschaft" - 420 m (ist definitiv länger!) - Ziel am Festzelt in Meißen.

Nachfolgend die Auflistung der Brutto-Laufgeschwindigkeit (Minuten pro Kilometer) in chronologischer Reihenfolge: 7:07 - 9:38 - 5:54 (der schnellste Kilometer) - 10:35 - 6:02 - 18:43 - 6:15 - 6:09 - 6:05 - 14:13 - 9:55 - 6:15 - 16:45 - 15:00 - 13:28 - 14:24 - 17:24 - 17:02 - 18:26 - 8:09 - 21:51 - 19:47 - 7:35 - 6:34 - 29:50 - 55:29 (der langsamste Kilometer) - 19:25 - 6:22 - 29:24 - 6:43. Der Durchschnittstrott ergibt somit satte 14:20 min/km, wobei es mir während des 18. Kilometers gelang, noch eine Höchstgeschwindigkeit von 3:51 km/min abzurufen. Insgesamt fielen dieser Tätigkeit immerhin 3.391 kcal zum Opfer (30% Fettanteil)!

Kopie_von_IMG_20151010_165647Kopie_von_IMG_20151011_081102_editPunktlandung! Mit einem Vorsprung von 4:01,5 Minuten auf das Zeitlimit von 7:15 Stunden im Ziel.

Fazit: der definitive Jahreshöhepunkt! Beim "Zieleinlauf" in Chemnitz hat Jens klar die Nase vorn, obwohl er kein Lauftraining bestritt. Mir fehlt da im Gegensatz einfach die tägliche Dosis Alkohol für ein rühmlicheres Ende.

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