Waldwiese

Kilometer-Marathon "Rund um Einsiedel" 2016

Geschrieben von Thomas Delling.

12.03.2016 9:47 Uhr 47,1 km 1.070 Hm+ 1.070 Hm- Trainingslauf

Kopie von IMG 20160312 114606Richtig Ute, zur (ungefähren) Marathondistanz kommt noch ein Kilometer "nach oben" dazu!

Nächstes Wochenende wird es Zeit "Danke" zu sagen - und zwar bei den Machern vom Burgstädter Laufverein, die Ute und mich stets zu ihren (vereinsinternen) Laufveranstaltungen dazuholten. Am besten revanchiert man sich da mit einem Lauf, einem Lauf durch "unsere" Gegend, einem Lauf mit Alleinstellungscharakter - einem Lauf, bei dem man sich (aufgrund des Streckenprofils) nicht nur Freunde macht.

Da dieser Rundkurs bisher nur in Etappen von uns erkundet wurde, nutzten wir den im Trainingskalender festgeschriebenen gaaanz langsamen Vierziger (GA1 bei 70% Herzfrequenz) zur Erstbegehung der hügligen Schleife, damit die bisher nur rechnerisch bekannten Eckdaten des Laufes ein reeles Gesicht bekommen. Zudem wurden dabei die exakten Daten zur Zwischendurchversorgung erfasst - schließlich hatten wir, für die heutige Gesamterkundung, keine Nahrung oder Getränke mit auf den Parcours genommen und bei einem Marathon freut sich der Körper schon ab und zu über eine Kleinigkeit.

Bei 3°C und leichtem Nieselregen brechen wir des Vormittags auf, um die Strecke zu protokollieren. Vom Zwönitztal in Altchemnitz beginnt der Ritt Richtung Erfenschlager Steinberg (429 m). Danach die übliche Variante Goldener Hahn - Ruhebanksiedlung Altenhain, wo unter der Brücke der B174 die 10-Kilometer-Zwischenzeit erfasst wird. Anfang Januar waren wir schon einmal in der Spur und mußten nach 35 Kilometern und nur 750 vertikalen Metern enttäuscht abbrechen. Deshalb folgte die Erweiterung der Runde über den Spitzberg (504 m) bei Altenhain mit dem anschließenden Ausläufer durch Dittmannsdorf - damit waren nun (rein rechnerisch) die 1.000 Höhenmeter beisammen. Über die Dittersdorfer Höhe (553 m) und den Mühlberg (509 m) verläuft der Kurs nach Dittersdorf (420 m), wo am Abzweig zum Filialweg die Halbmarathonmarke (mit 490 positiven Höhenmetern auf der Uhr) durchlaufen wird.

In Weißbach besteht nach 23 Kilometern die Möglichkeit, sich im Discounter und beim Bäcker zu verpflegen. Danach geht es durch den Wald zum Kemtauer Burgstein (438 m), hinab nach Kamerun und dann steil hinauf nach Eibenberg (500 m), weiter nach Berbisdorf und anschließend hinunter ins Würschnitztal nach Klaffenbach. Durch den Harthwald wird Harthau angesteuert und auf dem langgezogenen Anstieg zum Aussichtspunkt Pappel (450 m) wird im oberen Drittel nach 40,75 absolvierten Kilometern die 1.000-Höhenmeter-Marke erreicht. Danach geht es (fast) nur noch bergab und oberhalb des Erfenschlager Gutsberges wird der Marathon voll gemacht. Durch den Wasserwerkspark wird nun noch ein kleiner Zusatz angebaut um dann nach 47 Kilometern am Startort wieder anzugelangen und nach fünfeinviertel Stunden die Aufzeichnung des Testlaufes zu stoppen. Trotz moderatem Tempo war dieser doch recht kraftraubend und mit nur je einem Stück Kuchen, einem Radler (0,33 l) und einem Energydrink (0,33 l) war die Versorgung unterwegs zwar nicht zu üppig aber völlig ausreichend.

 


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