Waldwiese

3. Pommel2K in Pommelsbrunn 2019

Geschrieben von Thomas Delling.

17.03.2019 9 Uhr 46 km 2.000 Hm+ 2.000 Hm-

Collage FotorP2Kaaa

Das Jahr zieht schon fleißig seine Kreise Richtung Wettkampfsaison, nur der dafür erforderliche Trainingsfleiß hält dieser ganzen Abfolge noch nicht ganz schritt. Gerade einmal 204 Laufkilometer schmücken das diesjährige Trainingstagebuch. Längere Läufe wären dringend erforderlich, nur der hierfür notwendige Anschub fehlt. Zum Glück bietet JUNUT-Organisator Gerhard Börner mit dem "Pommel2K" eine recht interessante Variante des Frühjahrstrainings an. Daher gibt es nun keinerlei Ausrede mehr, den Laufschuhen weitere Ruhephasen zu gönnen.

Sonntagmorgen geht es also die rund 250 Kilometer nach Mittelfranken, nach Pommelsbrunn. Dort startet 9 Uhr am Parkplatz des örtlichen S-Bahn-Bahnhofes die Doppelschleife auf dem 1.000-Höhenmeter-Rundweg, welcher in einer Nord- und einer Südkette in Form einer Acht um den Ort gelegt ist. Dabei wird der rund 23 Kilometer lange Wanderweg in beiden Richtungen abgelaufen und somit die horizontalen Meter auf 2.000 (2K) geschraubt. 

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Das Wetter passt - reichlich Sonne und eine angenehme Temperatur lassen nur kurze Bekleidung zu, erst am Nachmittag soll mit Regen zu rechnen sein. Vielleicht schaffen wir es ja, die zwei Achten über die Höhen von Pommelsbrunn in unter sieben Stunden zu absolvieren und könnten so der drohenden Nässe entgehen. Ute und ich starten ohne (die empfohlenen) Stöcke und ohne Rucksack (für den Zwischendurch-Snack) - schließlich könnten wir, laut Aussage von Gerhard Börner, getrost auf die Stockunterstützung verzichten, da wir diese selbst beim PTL nur minimal nutzten und eine Verpflegung liegt ja nun nach rund zehn Kilometern (nach dem ersten Rundendurchlauf) schon wieder im Kofferraum des Caddy parat. Also geht es nur mit Fotoapparat in den sehr entspannt geführten "Wettkampf". Insgesamt 33 Teilnehmer werden nun den Rundwanderweg intensiv in Beschlag nehmen.

Collage FotorP2Kccc

Der erste Abschnitt ist die Nordrunde, welche zuerst entgegen dem Uhrzeigersinn gelaufen wird. In Zeiten der Digitalisierung ist es natürlich schwer, sich an die "frühere" Zeigerarbeit der Uhr zu erinnern. Doch auch dieser Erinnerungslücke ist zur Genüge vorgebeugt, indem die jeweiligen Einstiege in die Runden durch größere Hinweisschilder markiert sind. Auch wenn sich das Teilnehmerfeld anfangs noch "auf Sicht" durch die Buchenwälder drängt, gelingt es uns, ein paar Zusatzmeter durch Verlaufen an die vorgedachte Strecke zu hängen. D