29.06.2013 - 10:00 Uhr - 24 Stunden auf flachem 1.197,74 m-Kurs (5 Hm+ / 5 Hm-)
Stadion am Wasserturm
Großes Jubiläum im Vogtland - die 25. "Lange Nacht von Reichenbach" steht an! Ute und ich waren zwar bisher erst einmal dabei, wenn es um diese bizarre Form der Wochenendgestaltung ging. Da wir aber dieses eine Mal nutzten, den Kurs um den Wasserturm und durchs Stadion 137- bzw. 151-mal abzulaufen, verfügen wir doch schon über einen gewissen Strecken-Insider-Status. Doch dieses Wissen ist allerdings nur der "geringste" Faktor bei der Unternehmung, die 24 Stunden erfolgreich zu absolvieren ...
22.06.2013 - 8:55 Uhr - 50,3 km / 1.545 Hm+ / 1.034 Hm- (Trainingslauf)
Nach rund 10 absolvierten Kilometern öffnet sich erstmals der Blick auf Pöhlberg, Bärenstein, Keilberg und Fichtelberg (am Horizont von links nach rechts).
Es herrscht die gesamte Woche über eine trügerische Ruhe für die Laufschuhe, aber bei bis zu 34 Grad muß man seine "besten Freunde" ja auch nicht im maximalen Sonnenschein dem Ozonloch aussetzen und unnütz quälen. Das führt dann eher zu Materialermüdung, Ausbleichen der Farben und vorzeitigem Verschleiß! Daher genießen sie die Tage, bis zu ihrem nächsten Einsatz, auch an einem wohltemperierten Platz im Haus.
16.06.2013 - 9:45 Uhr - 12,5 km / 400 Hm+ / 400 Hm-
Ein Medaillensatz und einmal Nichts - das ist unsere "Ausbeute" im Thermalbad Wiesenbad.
Die Sonne lacht schon am frühen Morgen, bei fast wolkenlosem Himmel. Dieses Wetter lädt natürlich zum Sonntagsausflug ins Erzgebirge ein, denn dort steht der Miriquidilauf als gemütliche Laufeinheit auf dem Programm. Martin will zusammen mit Bruno die 5 Kilometer bestreiten, während Ute und ich mit Mandy und Heiko die 12,5er Schleife als "Gruppenlauf" absolvieren wollen.
15.06.2013 - 17:10 Uhr - 19,8 km / 410 Hm+ / 408 Hm-
Blick zur Augustusburg.
Es ist die Meldung des Tages: Jens Mende wird Zweiter in der generell stark besetzten Altersklasse M50 über die 10-Kilometer-Distanz! Dieser Fakt wird mir gut 500 Meter vor meinem Erreichen des Zieles durch Jens Braune vermittelt. Ist es als ein letzter Ansporn für mich gedacht oder soll es mir nur den "Mann mit dem Hammer" (von Kilometer 35 bei Marathonläufen bekannt) simulieren? Wie kann ein Gelegenheitsjogger nur so einen großartigen Erfolg feiern?
08.06.2013 - 10:00 Uhr - 42,195 km / 445 Hm+ / 445 Hm-
Auf geht's! (Foto: Mirko Brommont)
Der Marathon rund um den Tollensesee und die Lieps ist als der "Härteste im Norden" bekannt! Das hochsommerliche Wetter verschärft allerdings die gesamte Situation noch und so kommt es mir während des Laufes vor, als nähme ich am "Härtesten weltweit" teil. Die mir zugetragenen Legenden um Jungfrau, Untertage und was weiß ich was für Läufe verblassen für mich, während ich mich auf dem Rundkurs quäle.
07.06.2013 - 18:30 Uhr - 10,287 km / 238 Hm+ / 238 Hm-

Bedingt durch die massive Erderwärmung der letzte Jahre und der damit physikalisch bedingten Ausdehnung der Materie machte sich nach 18 Jahren mal wieder eine Vermessung der Steinbergrunde erforderlich. Kann ja auch nicht sein, das meine gelaufenen Zeiten immer schlechter wurden, obwohl ich ja immer soooo viel trainierte. Und siehe da, meine Theorie und die vieler "Garmin-Vermesser" von der Ausdehnung der Strecke ist nachvollziehbar ...
01.06.2013 - 16:00 Uhr - 10 km / 80 Hm+ / 80 Hm-
Der Limbacher Marktplatz.
Ein ganzes Jahr intensive Vorbereitung auf den Großolbersdorfer Barfußlauf verpufft am Donnerstag mit einer e-mail vom Veranstalter - Absage wegen der schlechten Wetterlage! Zum Glück ist man da im nördlich von Chemnitz gelegenen Limbach-Oberfrohna aus anderem Holz geschnitzt. Dort gibt es kein schlechtes Wetter, sondern Optimismus pur, was eine ordnungsgemäße Durchführung von Laufveranstaltungen bei Dauerregen betrifft!
25.05.2013 - 6:00 Uhr - 72,7 km / 1.470 Hm+ / 969 Hm-
"Wer in der Welt was auf sich hält, der läuft von Eisenach nach Schmiedefeld!"
Als wir am Sonntagmorgen kurz vor 6 Uhr die Heimreise vom Rennsteiglauf antreten regnet es in Eisenach ohne Unterlaß und die Wolken geben dem Tageslicht keine Chance, so duster ist es. Was hatten wir nur für ein Glück mit dem Wetter am Vortag: kein Regen (zumindest bis ca. 15:30 Uhr) und nicht so kalt, wie anfangs gemeldet, dazu ein paar Sonnenstrahlen und stellenweise gute Sicht auf die Täler des Thüringer Waldes. Es herrschte also optimales Laufwetter bei der 41. Ausgabe von "Europas größtem Geländelauf".
18.05.2013 - 11:00 Uhr - 18,32 km / 405 Hm+ / 407 Hm-
Noch stehen wir im (Pfingst-)Regen.
Der Pfingstsonnabend beginnt wie in einem schlechten Film: Dauerregen ab 4:30 Uhr und kein Ende in Sicht. Dabei will doch heute, nach längerer schöpferischer Pause, Jens Mende im erzgebirgischen Thum wieder einmal eine Probe seines derzeitigen Könnens abliefern. Spielt ihm vielleicht dieses "Fritz-Walter-Wetter" dabei in die Karten, wenn er als Außenseiter um die Altersklassen-Podestplätze mitjoggt?